Info zur Vorgangsweise bezüglich Schneedruck:K800 DSCN9008

  • Schaden: Ist ein Schaden bereits eingetreten oder unmittelbar Gefahr in Verzug und Personen, Tiere oder Sachwerte sind dadurch gefährdet => Meldung an die Feuerwehr.

 

  • Vorbeugende Maßnahmen:

Fachkräfte (Statiker/Baumeister/Zimmermeister oder ähnlich befugte Personen) kontaktieren zur Feststellung, ob bereits Gefahr in Verzug ist (die Kosten dafür trägt der Hausbesitzer oder ev. seine Versicherung - unbedingt vorher abklären!). Wenn Feststellung von Gefahr in Verzug: Meldung an die Feuerwehr unter Bekanntgabe des feststellenden Statikers für einsatztechnische Rückfragen.

  • Wenn (noch) keine Gefahr in Verzug, kann trotzdem eine vorbeugende Dachräumung sinnvoll sein, da der Hausbesitzer versicherungsrechtlich einer Schadensmilderungspflicht unterliegt => geeignete Firmen (nicht die Feuerwehr!) kontaktieren. Die Kosten trägt der Hausbesitzer oder ev. in Einzelfällen die Versicherung - unbedingt vorher abklären)! 

 

Wie schwer ist Schnee eigentlich?

Je höher der Wasseranteil ist, desto schwerer ist der Schnee. Schnee ist je nach Feuchtigkeit und Dichte zwischen 30 und 900 kg je m3 schwer. Der Grund dafür ist, dass Schnee in seinen verschiedenen Zustandsformen unterschiedlich dicht gelagert und daher verschieden schwer ist. Pulverschnee ist leichter als Nassschnee und Nassschnee ist leichter als Eis.

Schneeart

Gewicht 
pro m3
Schneehöhe von 
100 kg pro m2
Trockener, lockerer Neuschnee 30 - 50 kg ca. 2 - 3 m
Gebundener Neuschnee 50 - 100 kg ca. 1 - 2 m
Stark gebundener Neuschnee 100 - 200 kg ca. 0,5 - 1 m
Trockener Altschnee 200 - 400 kg ca. 25 50 cm
Feuchtnasser Altschnee 300 - 500 kg ca. 20 - 35 cm
Mehrjähriger Firn 500 - 800 kg ca. 12 - 20 cm
Eis 800 - 900 kg ca. 11 - 12 cm dick

 

Rechtlicher Hinweis: Diese Beschreibung möglicher Vorgangsweisen ist als Service zu verstehen und stellt keine rechtsverbindliche Auskunft oder Verlautbarung dar. Die Verantwortung, welche Schritte für welches Objekt gesetzt werden, liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des Liegenschaftseigentümers.

Bürgerservice

Hier erhalten sie Informationen und Ratschläge über:

Erste Löschhilfe; Verhalten im Brandfall;

Verhalten bei Gefahren; Vorbeugender Brandschutz;

 

Berichte

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