Das heutige Sturmtief brachte für die Feuerwehr einen einsatzreichen Arbeits-Sonntag.

Beginnend mit einem Stromausfall am Vormittag, der die Alarmierung erschwerte (das Landesfeuerwehrkommando war zu diesem Zeitpunkt bereits überlastet), wurde die Feuerwehr Obertraun um 10:41 Uhr durch die Polizei Bad Goisern mittels Handy zur Personenrettung am Koppenpass alarmiert. Zu dieser Zeit waren 5 Fahrzeuge am Koppenpass durch umgestürzte Bäume eingeschlossen. Die Feuerwehr befreite die Fahrzeuge und leitete den restlichen Verkehr vom Koppenpass ab. Anschließend wurde die Straße für den gesamten Verkehr gesperrt.

Parallel dazu wurde ein Fahrzeug befreit, welches von einem umgestürzten Obstbaum begraben war, die ebenfalls von einem Baum blockierten ÖBB-Gleise wieder frei gemacht, sowie Straßen im Winkl, bei der Wasserabfüllanlage, zur DAG, etc. wieder befahrbar gemacht.

Besonders schwer getroffen wurden mehrere Wohngebäude in Obertraun, bei einem Haus wurde das komplette Blechdach weggerissen. Bei vielen Gebäuden wurden Dachziegel herausgerissen bzw. Kamindächer, Firstentlüftungen etc. abgerissen.

Zu allem Überfluss wurden auch etliche Nebengebäude schwer beschädigt. Mehrere Ställe und Hütten verloren teilweise die komplette Dacheindeckung.

In der Anfangsphase waren nur etwa 4 Einsätze nötig, die die FF alleine abarbeiten konnten. Durch eine extrem starke Böe (erreichte in gewissen Ortsteilen mehr als 120 km/h!) verdoppelte sich jedoch die Einsatzzahl binnen kürzester Zeit, worauf Einsatzleiter HBI Strick den Bergrettungsdienst Obertraun und die FF Hallstatt nachalarmierte. 

In einer vorbildlichen Zusammenarbeit konnten so in kürzester Zeit 21 Einsätze abgearbeitet werden.

Die Feuerwehr möchte sich auf diesem Weg bei allen Einsatzorganisationen und sämtlichen freiwilligen Helfern bedanken. Der Zusammenhalt in Obertraun war wieder einmal enorm. So konnte um ca. 17:00 Uhr der letzte Einsatz abgeschlossen werden.

Im Einsatz standen die FF Obertraun mit 24 Mann, der BRD mit 15 Mann, die FF Hallstatt mit 16 Mann sowie seitens der Gemeinde Bürgermeister Höll. Die Fahrzeuge der Feuerwehren und des BRD legten mehr als 100 km innerhalb des Ortsgebietes zurück.

Ein Großschadensereignis wie dieses zeigt, wie wichtig ein neues Einsatzzentrum für Obertraun ist - es wurde im und um das derzeitige Feuerwehrdepot schon sehr eng. Durch die fehlende Notstromversorgung (mehrere Stromausfälle bzw. -abschaltungen) war es schwierig, den Einsatzbetrieb aufrecht zu erhalten, und die Versorgung der Mannschaft war nur in der kalten Fahrzeughalle möglich.

 

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